Bauzinsen aktuell – Bauzinsen Entwicklung 2012 Vergleich

Bauzinsen aktuell Mai 2012 - Unser Bauzinsen-Vergleich zeigt für Sie wieder die billigsten Bauzinsen, die wir ermittelt haben. Der Trend zur Bauzins-Entwicklung Ende Mai 2012 zeigt noch mehr als schon im April 2012 ein sehr günstiges Niveau: Nach wie vor ist für deutlich unter 3% im Mai 2012 und wohl auch im Juni 2012 eine Baufinanzierung zu bekommen. Die Zinssätze einiger Institute sind im Vergleich zu Mitte April 2012 sogar weiter gesunken. Die Konditionen der meisten Anbieter sind weiterhin unverändert günstig.

Wer hat die billigsten Bauzinsen in Deutschland? Die billigsten Bauzinsen haben wir diese Woche (Stand heute: 15. Mai 2012) ermittelt bei der Berliner Volksbank, bei der Sparkasse Duisburg, bei der Sparda-Bank Augsburg sowie bei der Sparda-Bank Nürnberg und bei der PSD-Bank Nürnberg mit 2,49% bis 2,50%. Die Angebote sind allerdings regional begrenzt. Diese Angaben und die folgenden sind auf eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro, 60% Beleihung und 1% anfängliche Tilgung bezogen.  

Besonders günstige Kredite erhalten Sie derzeit in Deutschland bundesweit (Stand heute: 15. Mai 2012) weiterhin von der Evangelischen Kreditgenossenschaft mit 2,67%, gefolgt in geringem Abstand von den Direktbanken BB-Bank mit 2,69% und 1822 direct mit etwas billigeren Konditionen von 2,69%.

Bauzinsen Hypovereinsbank 2012 – Die Bauzinsen der Hypovereinsbank für eine Baufinanzierung sind in dieser Woche gesunken für eine Kreditsumme von 100.000,- Euro und liegen bei nun 2,66%.

Bauzinsen Sparkasse 2012 – Auch die Sparkasse (Kreissparkasse) bietet Ihnen auch heute günstige Bauzinsen an. Beispielsweise bekommt man ein Baufinanzierung bei der Sparkasse Hannover nun schon ab 2,52% (15. Mai 2012). Die aktuellen Bauzinsen der Stadtsparkasse Düsseldorf gefallen und liegen derzeit bei 2,74%. Die Kreissparkasse Rhein-Pfalz verlangt auch diese Woche 2,90%. Die Berliner Sparkasse liegt im hingegen um einiges höher bei nun 3,30%, immer für eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro, 60% Beleihung und 1% anfängliche Tilgung. Sie sollten allerdings jeweils bei Ihrem zuständigen Institut nachfragen, weil die Zins-Konditionen von Sparkasse zu Sparkasse unterschiedlich sind.

Bauzinsen Volksbank/Raiffeisenbank: Die Berliner Volksbank bietet Ihnen eine Baufinanzierung nun nochmals günstiger für 2,49% an, die Volksbank Ruhr-Mitte verlangt heute 3,00% (Stand: 15. Mai 2012).

Bauzinsen Sparda Bank - Am günstigsten ist auch diese Woche aktuell die Sparda-Bank in Augsburg mit einem Zinssatz von 2,50%.

Bauzinsen Deutsche Bank 2012 – Die Bauzinsen von der Deutschen Bank liegen diese Woche für eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro nun etwas erhöht bei einem Wert von 2,89%.

Bauzinsen Entwicklung Trend Prognose: Wir erwarten für den Rest des Mai 2012 und auch für Juni 2012 im Wesentlichen eine weitere Seitwärtsentwicklung der Bauzinsen, mit nur ganz vereinzelt weiterem leichten Sinken der Zinssätze. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Zinssatz von März 2012 bis Mai 2012 unverändert gelassen. Da eine weitere Senkung des EZB-Leitzinses aber nicht ausgeschlossen ist, ist sogar ein weiteres Sinken der Bauzinsen möglich. Allerdings ist auch ein Steigen der Bauzinsen nicht unmöglich. Der überraschende Zinsanstieg in der vergangenen Woche konnte bisher keine Trendwende bei den Zinsen nach oben an einläuten.

Steigen die Bauzinsen – Prognose – Wir halten ein deutliches Steigen derzeit für Mai 2012 und eventuell auch für Juni 2012 für unwahrscheinlich, allerdings sinken die Bauzinsen mit guter Wahrscheinlichkeit kurzfristig auch nicht mehr deutlich. Kurzfristiger Trend sind gleichbleibend günstige Zinsen.

Tilgungsrate: Viele Angebote enthalten eine anfängliche Tilgungsrate von 1%. Auf diese Weise dauert es jedoch sehr lange, bis der Baukredit vollständig abbezahlt ist. Es sollte deshalb beim derzeit günstigen Zinsniveau eventuell, soweit möglich, eine etwas höhere Tilgungsrate oder zumindest Möglichkeiten zur Sondertilgung vereinbart werden, da dies die Gesamtlaufzeit der Baufinanzierung erheblich reduzieren kann.

Die Finanzierung von einem Eigenheim, von einer Eigentumswohnung oder auch einer Gewerbeimmobilie ist für Käufer ein große Entscheidung und Investition. Daher sollte vor allem die Finanzierung des Vorhabens möglichst solide sein. Ein wesentlicher Faktor der Baufinanzierung sind die Bauzinsen, die entscheiden, wie viel Ihr Eigenheim, Ihr Einfamilienhaus, Ihre Eigentumswohnung oder Ihre Gewerbeimmobilie am Ende tatsächlich kosten wird.

Für eine Baufinanzierung sind im Normalfall Beträge im sechsstelligen Bereich erforderlich. Dies sorgt dafür, dass das Zinsniveau der Bauzinsen eine wichtige Rolle spielt. Anders als für normale Kleinkredite und Dispositionskredite bewegen sich die Zinsen für einen Immobilienkredit derzeit im unteren einstelligen Bereich. So bieten Banken und Bausparkassen mit besonders günstigen Konditionen bereits Bauzinsen in Höhe von 2 bis 4 Prozent.

Bauzinsen vergleichen – Wenn Sie auf der Suche nach dem passenden Baukredit sind, sollten Sie rechtzeitig Informationen einholen und vor allem auch die Bauzinsen verschiedener Institute für eine Hypothek vergleichen. Es gibt einige Besonderheiten, die Sie beachten sollten. So werden die Bauzinsen der Institute (Bank,  Sparkasse oder Volksbank/Raiffeisenbank) immer als Nominalzinssatz sowie als Effektivzinssatz angegeben. Ausschlaggebend ist immer der Effektivzinssatz, denn nur dieser enthält alle tatsächlichen Kosten des Darlehens und auch die anschließende Tilgung. Interessieren Sie sich für die Bauzinsen im Rahmen von Kombikrediten, beispielsweise von Bausparkassen, ist der Gesamteffektivzins ausschlaggebend. Diese so genannten Gesamtkosten in Prozent enthalten zusätzlich die Sparbeiträge und die Gebühren für den zugrunde liegenden Bausparvertrag.

Bauzinsen in Abhängigkeit zur Laufzeit – Ein wesentlicher Aspekt, der Einfluss auf die Höhe der jeweiligen Bauzinsen nimmt, ist die Laufzeit des Baukredites sowie auch etwaige Sondertilgungen, die vereinbart werden. So unterscheiden sich klassische Hypothekendarlehen mit durchschnittlicher Laufzeit von 10 bis 20 Jahren natürlich erheblich von einer Finanzierung mit variablem Zinssatz.

Und auch die Bauzinsen von Bausparkassen und Förderdarlehen, beispielsweise ein KFW-Kredit von der KFW-Bank, unterscheiden sich in der Höhe und der Ausgestaltung. Während man  beim Bausparvertrag auf die Zuteilung des Kredites warten muss, müssen beim Förderdarlehen noch zusätzliche Bedingungen erfüllt werden, beispielsweise zur Energieeffizienz. So lohnt es sich durchaus, beim Vergleich der Bauzinsen immer sehr genau hinzuschauen. Denn nicht immer ist der billigste Zinssatz oder der vermeintlich günstigste Zinssatz auch wirklich der beste Zinssatz für Ihre persönlichen Anforderungen.

Nur wenige Hausbauer verfügen über umfassendes Finanzwissen und selten über die erforderliche Geduld und Ausdauer, um sich ausgiebig über eine individuell passende Finanzierung zu informieren. Oft wird vergessen, dass bei derart hohen Kreditbeträgen jeder Prozentpunkt der Darlehenszinsen entscheidend sein kann.

Denn auch wenn die Bauzinsen bei Ihrer altbewährten Hausbank nur einen Prozentpunkt höher liegen sollten als bei einem anderen Anbieter mit gleicher Laufzeit und Zusatzleistung, kann Sie dies bei einer Darlehenssumme von 120.000 Euro bereits eine monatliche Zusatzbelastung von 100 Euro bedeuten. Seien Sie also ruhig kleinlich, wenn es um Ihre Bauzinsen geht.

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

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Hypothekenzinsen aktuell – Hypothekenzinsen Entwicklung 2012 Vergleich

Hypothekenzinsen aktuell Mai 2012 günstig wie noch nie: Unser Hypothekenzinsen-Vergleich zeigt die aktuelle Entwicklung der Hypothek-Zinsen. Auch Ende Mai 2012 zeigt der Trend zur Hypothekenzinsen-Entwicklung 2012 ein sehr günstiges Niveau: Für deutlich billiger als 3% kann man im Mai 2012 und wohl auch im Juni 2012 eine langfristige Baufinanzierung bekommen. Die Zinssätze unserer Übersicht sind im Vergleich zu Anfang April 2012 sogar noch etwas gefallen. Im Wesentlichen die Kredit-Konditionen aber unverändert günstig.

Wie stehen die Hypozinsen? – Die günstigsten Hypotheken-Kredite erhalten Sie momentan aktuell weiterhin (Stand heute: 15. Mai 2012/15.5.12) von der Evangelische Kreditgenossenschaft mit nur noch 2,67%. Die Direktbank BB-Bank liegt etwas darüber und bietet Ihnen eine Baufinanzierung nun für 2,69% an, die Direktbank 1822 direct liegt ebenfalls bei 2,69%. Alle Angaben sind bezogen auf eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro mit 60% Beleihung und 1% anfänglicher Tilgung.  

Hypothekenzinsen Hypovereinsbank 2012 – Die Bauzinsen der Hypovereinsbank für eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro sind aktuell gesunken und liegen nun bei nur noch  2,66%.

Hypothekenzinsen Sparkasse 2012 – Auch die Sparkasse (Kreissparkasse) bietet aktuell günstige Hypothekenzinsen für eine Baufinanzierung an. Beispielsweise bekommt man einen Baukredit bei der Sparkasse Hannover nun schon ab 2,52% (Stand 15.05.2012). Die Taunus Sparkasse hat die Konditionen ebenfalls nochmal abgesenkt und verlangt nun 2,74%. Die aktuellen Hypotheken-Zinsen der Stadtsparkasse Düsseldorf liegen bei nur noch 2,74%. Der Zinssatz der Kreissparkasse (KSK) Rhein-Pfalz liegt unverändert bei 2,90%. Die Berliner Sparkasse lag aktuell im Zinsniveau um einiges höher bei und hat die Zinsen aber nun auf 3,30% abgesenkt. Sie sollten daher bei Ihrem zuständigen Institut nachfragen, die Zins-Konditionen sind von Sparkasse zu Sparkasse unterschiedlich. Allerdings könnte es Sinn machen, in einer Kreditverhandlung auf die Konditionen eines Partnerinstituts zu verweisen.

Hypothekenzinsen Volksbank/Raiffeisenbank (VR-Bank): Die Berliner Volksbank bietet eine Baufinanzierung nun für einen billigeren Zins von nun noch 2,49% an, die Zinskonditionen der Volksbank Ruhr-Mitte liegen nun bei nur noch 2,71% (Stand: 15. Mai 2012).

Hypothekenzinsen Deutsche Bank 2012 – Die Hypothekenzinsen der Deutschen Bank sind aktuell für eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro gegenüber Mitte April 2012 gesunken und liegen bei nun 2,75%.

Hypothekenzinsen Entwicklung Trend: Als Prognose erwarten wir für den Rest des Mai 2012 und wohl auch für Juni 2012 im Wesentlichen weiterhin eine Seitwärtsentwicklung der Hypothekenzinsen, wobei uns ein deutliches weiteres Sinken der Zinssätze derzeit nicht sehr wahrscheinlich erscheint. Aktuell haben wiederum einige Institute Ihre Zinsen gesenkt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Basis-Zinssatz im Februar 2012 bis Mai 2012 unverändert gelassen. Da eine weitere Senkung des EZB-Leitzinses jedoch nicht ausgeschlossen ist, ist im Zeitraum der Prognose aber auch ein weiteres leichtes Sinken der Bauzinsen nicht ausgeschlossen. Ein Steigen der Hypothekenzinsen ist derzeit nicht klar ersichtlich. Der Baufinanzierungs-Zinstrend lautet also: gleichbleibend günstig.

Steigen die Hypothekenzinsen 2012 oder sinken die Hypothekenzinsen 2012? – Wir halten einen deutlichen Anstieg im Mai 2012 und vielleicht auch im Juni 2012 für eher unwahrscheinlich, allerdings sinken die Hypothekenzinsen kurzfristig wohl auch nicht mehr merklich. Der kurzfristige Prognose-Trend für die Tendenz ist also: gleichbleibend.

Tilgungsrate: Viele Angebote enthalten eine anfängliche Tilgungsrate von 1%. Auf diese Weise dauert es jedoch sehr lange, bis der Hypothekenkredit vollständig abbezahlt ist. Es sollte deshalb beim derzeit günstigen Zinsniveau eventuell, soweit dauerhaft finanzierbar, eine etwas höhere Tilgungsrate oder zumindest Möglichkeiten zur Sondertilgung vereinbart werden, da dies die Gesamtlaufzeit der Baufinanzierung erheblich reduzieren kann.

Die Finanzierung von einem Eigenheim, einer Eigentumswohnung oder auch von einer Gewerbeimmobilie ist ein große Entscheidung und Investition. Daher sollte vor allem die Finanzierung beim Hauskauf oder Wohnungskauf solide sein. Ein wesentlicher Faktor der Baufinanzierung sind die Bauzinsen, die entscheiden, wie viel Ihr Eigenheim, Ihr Einfamilienhaus, Ihre Eigentumswohnung oder auch Ihre Gewerbeimmobilie am Ende tatsächlich kostet.

Für eine Baufinanzierung sind im Normalfall Beträge im sechsstelligen oder gar siebenstelligen Bereich erforderlich. Dies sorgt dafür, dass das Zinsniveau der Hypothekenzinsen eine wichtige Rolle spielt. Im Gegensatz zu den Konditionen für einen normalen Kleinkredit, einen Ratenkredit oder einen Dispositionskredit bewegen sich die Zinsen für einen Immobilienkredit aktuell im unteren einstelligen Bereich. So bieten Banken und Bausparkassen mit besonders günstigen Konditionen Bauzinsen in Höhe von 2 bis 3 Prozent.

Hypothekenzinsen vergleichen – Wenn Sie auf der Suche nach dem passenden Baukredit für ein Hypothekardarlehen sind, sollten Sie rechtzeitig Informationen einholen und vor allem die Hypothekarzinsen verschiedener Institute vergleichen. Es gibt einige Besonderheiten, die Sie beachten sollten. So werden die Bauzinsen der Institute (Bank,  Sparkasse oder Volksbank/Raiffeisenbank) immer als Nominalzinssatz und als Effektivzinssatz angegeben. Ausschlaggebend ist stets der Effektivzinssatz, denn nur dieser enthält alle tatsächlichen Kosten des Darlehens, abgesehen von der anschließenden Tilgung. Interessieren Sie sich für die Bauzinsen im Rahmen von Kombikrediten, beispielsweise von Bausparkassen, ist der Gesamteffektivzins ausschlaggebend. Diese so genannten Gesamtkosten in Prozent enthalten zusätzlich die Sparbeiträge und Gebühren für den zugrunde liegenden Bausparvertrag.

Hypothekenzinsen in Abhängigkeit von der Laufzeit – Ein wesentlicher Aspekt, der Einfluss auf die Höhe der jeweiligen Darlehenszinsen bei einer Hypothek nimmt, ist die Laufzeit des Baukredites sowie etwaige Sondertilgungen, die vereinbart werden. So unterscheiden sich klassische Hypothekendarlehen mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 10 bis 20 Jahren natürlich erheblich von einer Finanzierung mit variablem Zinssatz.

Und auch die Bauzinsen von Bausparkassen und Förderdarlehen, beispielsweise ein KFW-Kredit von der KFW-Bank, unterscheiden sich in Höhe und Ausgestaltung. Auch hier sind aktuell günstige Konditionen zu bekommen. Während man  beim Bausparvertrag auf die Zuteilung des Kredites warten muss, müssen beim Förderdarlehen zusätzliche Bedingungen erfüllt werden, beispielsweise zur Energieeffizienz, was sich bei einem Neubau oft günstig erfüllen lässt. Generell lohnt es sich durchaus, beim Hypothek-Vergleich sehr genau hinzuschauen. Denn nicht immer ist der billigste Zinssatz oder der vermeintlich günstigste Zinssatz auch wirklich der beste Zinssatz für ihre persönlichen Anforderungen.

Nur wenige Hausbauer verfügen über umfassendes Finanzwissen und somit selten über die erforderliche Geduld und Ausdauer, um sich ausgiebig über die individuell passende Finanzierung zu informieren. Oft wird auch vergessen, dass bei derart hohen Kreditbeträgen jeder Prozentpunkt beim Hypothekenzins entscheidend sein kann.

Denn auch wenn die Hypothekenzinsen bei Ihrer altbewährten Hausbank nur einen Prozentpunkt höher liegen als bei einem anderen Anbieter mit gleicher Laufzeit und Zusatzleistung, kann Sie dies bei einer Darlehenssumme von 120.000 Euro bereits eine monatliche Zusatzbelastung von 100 Euro darstellen. Seien Sie also ruhig kleinlich, wenn es um Ihre Hypothekenzinsen geht: Es geht um Ihr Geld.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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Baufinanzierung Zinsen – Baufinanzierung Vergleich 2012

Baufinanzierung Zinsen – Baufinanzierung Vergleich Mai 2012 – Baufinanzierung günstig wie noch nie: Unser Baufinanzierungs-Vergleich zeigt die aktuelle Bauzins-Entwicklung. Auch Mitte Mai 2012 zeigt der Trend zur Zins-Entwicklung 2012 ein langjährig sehr günstiges Zinsniveau: Für deutlich billiger als 3% kann man auch im Mai 2012 und wohl auch im Juni 2012 eine langfristige Baufinanzierung bekommen. Die Darlehenszinsen unserer Übersicht sind im Vergleich zu Mitte April 2012 bei vielen Instituten gesunken. Im Wesentlichen die Kredit-Konditionen aktuell aber unverändert.

Zinsentwicklung 2012: Günstigste Konditionen

Wie stehen die Bauzinsen? – Die günstigsten Hypotheken-Kredite erhalten Sie aktuell (Stand heute: 8. Mai 2012/08.05.12) von der Evangelische Kreditgenossenschaft mit nur noch 2,67%. Die Direktbank 1822 direct und die Direktbank BB-Bank liegen beide minimal darüber und bieten Ihnen eine Baufinanzierung nun für 2,69% an. Alle Angaben sind bezogen auf eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro mit 60% Beleihung und 1% anfängliche Tilgung.  

Konditionen Hypovereinsbank

Baufinanzierung Hypovereinsbank 2012 – Die Bauzinsen der Hypovereinsbank für eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro liegen derzeit aktuell bei nur noch 2,79%.

Konditionen Sparkasse

Baufinanzierung Sparkasse 2012 – Auch die Sparkasse (Kreissparkasse) bietet aktuell günstige Hypothekenzinsen für Ihre Baufinanzierung an. Beispielsweise bekommt man einen 10-jährigen Baukredit bei der Sparkasse Duisburg nun schon ab 2,69% (Stand 08.05.2012). Die Taunus Sparkasse hat die Konditionen ebenfalls gesenkt und verlangt nun 2,78%. Die aktuellen Hypothekenzinsen der Stadtsparkasse Düsseldorf liegen nun bei 2,84%. Der Zinssatz zum Hauskauf der Kreissparkasse (KSK) Rhein-Pfalz liegt heute unverändert bei 2,90%. Die Berliner Sparkasse liegt aktuell im Zinsniveau nach wie vor um einiges höher und hat die Zinsen bei 3,45% belassen. Sie sollten daher bei Ihrem zuständigen Institut nachfragen, die Zins-Konditionen sind von Sparkasse zu Sparkasse recht unterschiedlich. Allerdings könnte es Sinn machen, in einer Kreditverhandlung auch auf die Konditionen eines Partnerinstituts zu verweisen.

Konditionen Volksbank/Raiffeisenbank (VR-Bank)

Baufinanzierung Volksbank/Raiffeisenbank (VR-Bank): Die Berliner Volksbank bietet heute eine Baufinanzierung für einen nun billigeren Bauzins von nur noch 2,63% an. Die Zinskonditionen der Volksbank Ruhr-Mitte liegen nun bei 3,0% (Stand: 8. Mai 2012).

Konditionen Deutsche Bank

Baufinanzierung Deutsche Bank 2012 – Die Hypothekenzinsen der Deutschen Bank sind aktuell für eine Baufinanzierung über 100.000,- Euro gegenüber Anfang April 2012 gesenkt worden auf 2,79%.

Entwicklung und Trend

Baufinanzierung Entwicklung Trend: Als Prognose erwarten wir für den Rest des Mai 2012 und wohl auch für Juni 2012 im Wesentlichen eine weitere Seitwärtsentwicklung der Hypothekenzinsen, wobei uns ein deutliches weiteres Sinken der Zinssätze für uns derzeit nicht sehr wahrscheinlich ist. Aktuell haben aktuell wenige Institute Ihre Zinsen etwas erhöht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Basis-Zinssatz im April 2012 und Mai 2012 unverändert gelassen. Da eine weitere Senkung des EZB-Leitzinses jedoch nicht ausgeschlossen ist, ist im Zeitraum der Prognose auch ein weiteres leichtes Sinken der Bauzinsen nicht ausgeschlossen. Ein Steigen der Hypothekenzinsen ist derzeit nicht klar ersichtlich. Der Baufinanzierungs-Zinstrend lautet also: gleichbleibend günstig.

Steigen die Hypothekenzinsen 2012 oder sinken die Hypothekenzinsen 2012? – Wir halten bei der Zinsentwicklung 2012 einen deutlichen Anstieg im Mai 2012 oder Juni 2012 für eher unwahrscheinlich, allerdings sinken die Hypothekenzinsen kurzfristig wohl auch nicht mehr merklich. Der kurzfristige Prognose-Trend für die Tendenz ist also: gleichbleibend.

Auch die Bauzinsen der Bausparkassen und Förderdarlehen, beispielsweise ein KFW-Kredit von der KFW-Bank, unterscheiden sich in Höhe und Ausgestaltung. Auch hier sind jedoch aktuell günstige Konditionen zu bekommen. Während man  beim Bausparvertrag auf die Zuteilung des Kredites warten muss, müssen beim Förderdarlehen zusätzliche Bedingungen erfüllt werden, beispielsweise zur Energieeffizienz, was sich bei einem Neubau oft günstig erfüllen lässt. 

Konditionen KFW

Baufinanzierung KFW Zinsen – Beispielsweise vergibt die KFW in ihrem Programm 153 – Energieeffizient Bauen für den Bau eines KfW-Effizienzhauses derzeit Kredite bis zu 50.000,- Euro zu Zins-Konditionen ab 2,07% pro Wohneinheit (Stand: April 2012). Diese Kredite können  in der Regel zudem sehr flexibel getilgt werden. Es lohnt sich daher zu prüfen, ob man beim geplanten Bau diesen Effizienz-Stand erreichen kann: Dies kann der Umwelt und auch dem Geldbeutel zugleich nutzen.

Konditionen LBS

Baufinanzierung LBS Zinsen – Auch Bauspardarlehen bieten derzeit durchaus einen interessanten  Baufinanzierungs-Zins: Zum Beispiel bietet die LBS Bayern derzeit (11. April 2012) nach wie vor eine Sofortfinanzierung mit einem effektiven Jahreszins von 2,67% und ein Bauspardarlehen aktuell für 3,13%.

Bei Baukrediten gibt einige Besonderheiten, die Sie beachten sollten. Auf diese gehen wir nachfolgend ein.

Tilgungsrate

Tilgungsrate: Viele Angebote enthalten eine anfängliche Tilgungsrate von 1%. Auf diese Weise dauert es jedoch sehr lange, bis der Hypothekenkredit vollständig abbezahlt ist. Es sollte deshalb beim derzeit günstigen Zinsniveau eventuell, soweit dauerhaft finanzierbar, eine etwas höhere Tilgungsrate oder zumindest Möglichkeiten zur Sondertilgung vereinbart werden, da dies die Gesamtlaufzeit der Baufinanzierung erheblich reduzieren kann.

Abhängigkeit von der Laufzeit

Hypothekenzinsen in Abhängigkeit von der Laufzeit – Ein wesentlicher Aspekt, der Einfluss auf die Höhe der jeweiligen Darlehenszinsen 2012 bei einer Hypothek nimmt, ist die Laufzeit des Baukredites sowie etwaige Sondertilgungen, die vereinbart werden. So unterscheiden sich klassische Hypothekendarlehen mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 10 bis 20 Jahren natürlich erheblich von einer Finanzierung mit variablem Zinssatz.

Effektivzinssatz

Die Bauzinsen der Institute (Bank,  Sparkasse oder Volksbank/Raiffeisenbank) werden immer als Nominalzinssatz und als Effektivzinssatz angegeben. Ausschlaggebend ist stets der Effektivzinssatz, denn nur dieser enthält alle tatsächlichen Kosten des Darlehens, abgesehen von der anschließenden Tilgung. Interessieren Sie sich für die Bauzinsen im Rahmen von Kombikrediten, beispielsweise von Bausparkassen, ist der Gesamteffektivzins ausschlaggebend. Diese so genannten Gesamtkosten in Prozent enthalten zusätzlich die Sparbeiträge und Gebühren für den zugrunde liegenden Bausparvertrag.

Bedeutung des Zinsniveaus

Die Finanzierung von einem Eigenheim, einer Eigentumswohnung oder auch von einer Gewerbeimmobilie ist ein große Entscheidung und Investition. Daher sollte vor allem die Finanzierung beim Hauskauf oder Wohnungskauf solide sein. Ein wesentlicher Faktor der Baufinanzierung sind die Bauzinsen, die entscheiden, wie viel Ihr Eigenheim, Ihr Einfamilienhaus, Ihre Eigentumswohnung oder auch Ihre Gewerbeimmobilie am Ende tatsächlich kostet. Oft wird auch nicht bedacht, dass bei derart hohen Kreditbeträgen jeder Prozentpunkt beim Hypothekenzins entscheidend sein kann.

Für eine Baufinanzierung sind im Normalfall Beträge im sechsstelligen oder gar siebenstelligen Bereich erforderlich. Dies sorgt dafür, dass das Zinsniveau der Hypothekenzinsen eine wichtige Rolle spielt. Im Gegensatz zu den Konditionen für einen normalen Kleinkredit, einen Ratenkredit oder einen Dispositionskredit bewegen sich die Zinsen für einen Immobilienkredit aktuell im unteren einstelligen Bereich. So bieten Banken und Bausparkassen mit besonders günstigen Konditionen, wie oben beschrieben, Bauzinsen in Höhe von 2 bis 3 Prozent.

Denn auch wenn die Hypothekenzinsen bei Ihrer altbewährten Hausbank nur einen Prozentpunkt höher liegen als bei einem anderen Anbieter mit gleicher Laufzeit und Zusatzleistung, kann Sie dies bei einer Darlehenssumme von 120.000 Euro bereits eine monatliche Zusatzbelastung von 100 Euro darstellen. Seien Sie daher ruhig kleinlich, wenn es um Ihre Hypothekenzinsen geht: Es geht um Ihr Geld.

Ein Vergleich lohnt (fast) immer

Baufinanzierung Zinsen Vergleich 2012 – Wenn Sie auf der Suche nach dem passenden Baukredit für ein Hypothekardarlehen sind, sollten Sie rechtzeitig Informationen einholen und vor allem die Hypothekarzinsen verschiedener Institute vergleichen. Generell lohnt es sich, beim Vergleich der Hypothekenzinsen sehr genau hinzuschauen. Denn nicht immer ist der billigste Zinssatz oder der vermeintlich günstigste Zinssatz auch wirklich der beste Zinssatz für ihre persönlichen Anforderungen.

Nur wenige Hausbauer verfügen über umfassendes Finanzwissen und somit selten über die erforderliche Geduld und Ausdauer, um sich ausgiebig über die individuell passende Finanzierung zu informieren.

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

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Hauskauf Tipps

Hauskauf Tipps Tricks -Beim Kauf eines Hauses gibt es einige Punkte, auf Sie achten sollten, um Hürden zu umschiffen und Risiken möglichst zu vermeiden. Deshalb finden Sie hier einen Ratgeber mit Tipps und Tricks zum Kauf von einem Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus.

Lage

Die Lage einer Immobilie ist vielleicht die wichtigste Frage beim Kauf. Achten Sie beim Kauf eines Hauses besonders auf folgende Lagemerkmale:

  • Sonnenausrichtung des Hauses
  • Öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe
  • Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung
  • Schule und Kindergarten, falls erforderlich
  • Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbad, Minigolf oder Park
  • Verkehrsanbindung wie zum Beispiel Eisenbahn oder Autobahn
  • Nachbarn mit vielen Kindern oder Tieren oder ältere Bewohnerstruktur
  • Reines Wohngebiet, Industriegebiet oder Teilgewerbegebiet
  • Erbpachtgrundstück

Zustand

Sollte Ihnen ein Haus gut gefallen, vereinbaren Sie möglichst einen zweiten Besichtigungstermin. Nehmen Sie einen Freund oder einen Fachmann mit, wenn Sie selbst über weniger handwerkliche Kenntnisse verfügen. Sie sollten besonders auf folgende Punkte achten:

  • Dunkle Stellen an den inneren Fensterrahmen deuten auf schlechte Belüftung in den Räumen hin.
  • Größere Setzrisse an den Deckenfugen können auf Statikprobleme hindeuten.
  • Unebenheiten an Holz und Deckenböden
  • Feuchte Wasserflecken auf dem Dachboden deuten auf Undichtigkeiten im Dach hin.
  • Dunkle Ränder am Schornstein sind ein Hinweis Versottung des Kamins.
  • Wasserränder im Keller weisen auf einen feuchten Keller hin.
  • Rost und Verfärbungen an Wasserleitungen und Gasleitungen zeigen Erneuerungsbedarf an.
  • Kleine Bohrlöcher vom Holzbock im Gebälk weisen auf Ungeziefer hin.

Vor einem Hauskauf sollten Sie grob abschätzen, was Sie die Behebung dieser Mängel, soweit vorhanden, kostet, und diese Kosten möglichst in die Finanzierung und natürlich in Ihre individuelle Wertermittlung einbeziehen. Generell sollten Se den Zustand prüfen von:

  • Fenster und Türen
  • Dach, Dachisolierung und Schornstein
  • Wasserleitungen und Abwasserleitungen
  • Stromverteilungen und Stromkabeln
  • Fußböden
  • Hausanschlüssen wie Gas, Wasser und Strom
  • Heizung, Öltanks sowie Heizkörper und Leitungen. Vorsicht bei Nachtspeicherheizungen, da diese bald nicht mehr zulässig sind!
  • Außenfassade und Asbestverkleidungen

Wichtig: Besichtigen Sie das ganze Haus mit Nebengebäuden zunächst in Ruhe und Sorgfalt.

Übrigens: Fragen Sie den Eigentümer nach dem Besitzer der Heizung. Die Heizung kann durchaus auch vom örtlichem Versorgungsunternehmen geleast oder gemietet sein. Dies muss aber für Sie nicht unbedingt schlecht sein. Das Versorgungsunternehmen wartet und repariert die Heizung dann nach Bedarf. In diesem Fall ist aber eine Prüfung des Mietvertrages anzuraten, außerdem wird das Haus dann etwas günstiger.

Energetische Sanierung

Die Brennstoffkosten steigen immer mehr an, und auch die Vorschriften zur Dämmung von Gebäuden werden immer strenger. Prüfen Sie daher besonders den energetischen Zustand des Gebäudes und den Brennstoffverbrauch. Versuchen Sie abzuschätzen, welche Kosten erforderlich sind, um das Wohnhaus auf den gewünschten Zustand zu bringen. Die Kosten hierfür können, vor allem wenn man auch noch anbauen will, derart hoch sein, dass insgesamt eine Sanierung unwirtschaftlich ist und daher letztlich ein Abriss und Neubau die wirtschaftlichste Lösung ist!

Raumaufteilung

Auch bei der Raumaufteilung sind einige Punkte zu beachten. Die Raumaufteilung sollte einfach sei und zudem Ihren Bedürfnissen gefallen. Es gibt dabei einige Merkmale, die den späteren Wiederverkauf erheblich erschweren können. Dazu gehört zum Beispiel

  • ein Bad ohne Fenster
  • Terrasse und Wohnzimmer zur Nordseite
  • kleine Küchen und Wohnzimmer
  • Fehlen von Balkon und Terasse
  • wenige abgetrennte Räume, zum Beispiel ein großes Haus mit nur 2-3 Zimmer
  • viele niedrige Dachschrägen in den Zimmern
  • zu wenig Abstellmöglichkeiten für Möbel
  • Badezimmer unten und Schlafräume oben
  • wenige Abstellmöglichkeiten für Koffer und Staubsauger, Fahrräder oder Gartenbedarf
  • mehrere Durchgangszimmer

Kaufpreis

Sollten Sie eine passende Immobilie gefunden haben, dann ist als nächstes die Preiseinigung mit dem Verkäufer an der Reihe.

Das Verhandeln von Preisen ist auch in Deutschland durchaus legitim und auch nicht ungewöhnlich. Preisnachlässe von bis zu 5 % sind beim Kauf keine Seltenheit. Versuchen Sie, mit dem Kaufpreis Extras zu erwerben. Im Kaufpreis können zum Beispiel enthalten sein:

  • Einbauküche mit Elektrogeräten
  • Gartenhaus
  • Garage oder Tiefgaragenstellplatz
  • Renovierung durch den Verkäufer
  • Mobiliar
  • Kamin oder Kaminofen
  • Markise
  • besondere Beleuchtung
  • Videoanlage oder
  • Telefonanlage

Rollläden, die Armaturen im Bad, eine feste Einbauschränke, die Lichtschalter, die Pflanzen im Garten, eine Alarmanlage oder auch ein feststehendes Gartenhaus sind auf jeden Fall normalerweise im Kaufpreis enthalten, falls Sie der Eigentümer bei der Besichtigung nicht über die Mitnahme von bestimmten Einbauten informiert.

Sollten Sie ein Haus erwerben wollen, bei dem der Kaufpreis um wenige Euro Ihre Vorstellungen übersteigt, dann sollten Sie den Kauf daran möglichst nicht scheitern lassen. Sie wohnen in der Regel mehrere Jahre in einer Immobilie, die deshalb auch Ihren Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht werden soll und in der Sie sich wohl fühlen sollen.

Wichtig: Sie sollten aber auf jeden Fall das Baulastenverzeichnis des Hausgrundstückes einsehen. Das Baulastenverzeichnis wird bei der Stadt geführt. In diesem Verzeichnis sind unter anderem mögliche Grenzbaurechte, Überwegungsrechte oder auch Baurechte des Nachbarn auf dem Grundstück eingetragen.

Kosten beim Kauf einer Immobilie

Beim Kauf einer Immobilie sind von Ihnen als Käufer folgende Kosten zu bezahlen:

  • Kaufpreis der Immobilie
  • Notarkosten (ca. 1-2 % des Kaufpreises)
  • Grunderwerbsteuer (3,5% des Kaufpreises; seit 2009: Hamburg und Berlin 4,5%; seit 2011: Brandenburg 5%; Niedersachsen, Bremen, Sachsen Anhalt  4,5%)
  • Grundbuchamt (ca. 0,5% des Kaufpreises), jedoch meist in den Notarkosten enthalten.
  • Finanzierungskosten (ca. 1% des Kaufpreises)
  • ggf. Maklergebühren (3,57% – 7,14% des Kaufpreises, je nach Region unterschiedlich)
  • ggf. Genehmigung des Verwalters (0,2% des Kaufpreises)

Die Kaufnebenkosten sind innerhalb von 2 bis 4 Wochen zu bezahlen. Der Zeitpunkt der Kaufpreiszahlung und die Lieferung der Immobilie wird mit dem Verkäufer im Kaufvertrag vereinbart.

Tipp: Sind im Kaufpreis bestimmte Einbauten wie. Einbauküche, nicht verklebte Teppichböden oder Möbel enthalten, dann müssen Sie auf diese Einbauten keine Grunderwerbsteuer bezahlen. Im Kaufvertrag müssen diese Gegenstände aufgeführt und mit einem Preis versehen sein. So wird das Finanzamt dann nur auf den Haus- und Grundstücksanteil die Grunderwerbsteuer berechnen.

Wohnfläche, Grundstücksgröße und Lageplan

Die Wohnfläche ist eigentlich ein nicht so wichtiger Entscheidungsgrund, denn Sie haben das Haus gesehen und fanden die Räume für sich groß genug. Aber: Der Eigentümer erzählt Ihnen von diesem schönen ausgebauten Dachgeschoss, es habe eine Größe von 25 m². Das Haus hat daher eine Gesamtwohnfläche von 100 m². und er verlangt auch den Preis für 100 m². Beim Wiederverkauf oder bei der Vermietung verlangen auch Sie den Preis für 100 m². Der Interessent stellt aber fest, dass das Dachgeschoss gar keine 25 m² hat, sondern lediglich Nutzfläche ist, die nicht zur Wohnfläche zählt. Dieses Haus mit effektiv 75 m² Wohnfläche werden Sie für den zuvor bezahlten Preis voraussichtlich nicht mehr los.

Wohnflächenberechnung

Gemessen werden die Abstände zwischen den ”nackten” Wänden – d.h. Scheuerleisten, Wandbekleidungen und Heizkörper. Öfen werden dabei ignoriert. Abgezogen werden lediglich Pfeiler im Raum sowie Schornsteine oder andere Mauervorsprünge, wenn sie mehr als 0,1 Quadratmeter Grundfläche haben (zum Beispiel: Schornsteinvorsprung 1,00 m x 0,12 m = 0,12 qm oder 0,60 m x 0,20 m = 0,12 qm). Hinzugerechnet werden dann Fensternischen und Wandnischen, falls sie mehr als 0,13 m tief sind, und Erker und Wandschränke, die eine Grundfläche von 0,5 Quadratmeter oder mehr haben.

Die Grundflächen der Türnischen sind nicht dazuzurechnen. Voll anzurechnen sind aber Flächen dann, wenn die darüber liegende lichte Höhe mindestens zwei Meter oder mehr beträgt. Die Grundfläche von Räumen oder Raumteilen mit einer lichten Höhe zwischen einem und zwei Metern wird nur zur Hälfte angerechnet, beispielsweise in Nischen von Dachschrägen. Diese 50-Prozent-Regel gilt auch für Wintergärten, die sich gewöhnlich nicht heizen lassen. Nicht als Wohnfläche berechnet werden Räume oder auch Raumteile mit einer lichten Höhe von weniger als einem Meter.

Sonderfälle sind dabei Balkone, Loggien und Dachgärten: Sie dürfen zur Ermittlung der Wohnfläche nur bis zur Hälfte angerechnet werden. Eine Terrasse kann bis maximal zur Hälfte mit in die Wohnfläche einbezogen werden. Voraussetzung ist aber, dass sie ausreichend gegen Sicht von außen geschützt ist.

Zur Wohnfläche gehört nicht die Grundfläche von:

  • Zubehörräumen; Als solche kommen in Betracht: Keller, Waschküchen, Abstellräume außerhalb der Wohnung, Dachböden, Trockenräume, Schuppen (Holzlager), Garagen und ähnliche Räume
  • Wirtschaftsräumen; Als solche kommen in Betracht: Futterküchen, Vorratsräume, Backstuben, Räucherkammern, Ställe, Scheunen, Abstellräume und ähnliche Räume;
  • Räumen, die den nach ihrer Nutzung zu stehenden Anforderungen des Bauordnungsrechtes nicht genügen;
  • Geschäftsräumen

 

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Hypothekenzinsen 2012

Hypothekenzinsen Entwicklung 2012 Trend- Unser Graphik-Chart und die Tabellen zeigen die günstigsten Hypothek-Zinsen 2012 für Anfang Mai 2012. Nach wie vor befinden sich in unserer Übersicht mittelfristige wie langfristige Zinsen auf sehr niedrigem Zinsniveau. In Deutschland entwickelt sich der Zinssatz weiterhin im Wesentlichen seitwärts mit vereinzelten Veränderungen nach unten, was wohl während des Rests des April 2012 und auch im Mai 2012 noch anhalten wird. Gegenüber März 2012 sind für uns nur sehr vereinzelt Zinserhöhungen erkennbar. Es ist aber derzeit für uns nicht erkennbar, dass die Hypozinsen auf breiter Front steigen.

Hypothekenzinsen-Trend - Es setzt sich in Deutschland bei den Zinsen auch im Mai 2012 eine Hypothekenzinsen-Entwicklung fort, die bereits zu Beginn und Ende des Jahres 2011 und im April 2012 vorherrschte, von einem kurzfristigen Anstieg gegen Mitte des Jahres 2011 einmal abgesehen: Das Zinsniveau ist gleichbleibend niedrig, vereinzelt sind die Zinsen sogar noch weiter gefallen.

Steigen die Zinsen oder fallen die Zinsen – Den meisten Beobachtern erscheint derzeit ein Anheben der EZB-Leitzinsen eher unwahrscheinlich, manche erwarten sogar eine weitere Absenkung des Leitzinses der EZB, nachdem der Leitzins im März 2012 und April 2012 zunächst unverändert belassen wurde, was weiteren Spielraum für Zinssenkungen eröffnen würde. Wir glauben heute, dass die Zinsen weder steigen noch fallen, sondern im Wesentlichen gleich bleiben.

Wir haben als Statistik wieder einige Daten für einen Vergleich zur aktuellen Entwicklung und zum derzeitigen Trend zur Baufinanzierung zusammengestellt, die aktuellsten Hypothekenzinsen-Tabelle mit Stand 2. Mai 2012 (02.5.2012), wobei Sie in den Tabellen unten unsere 10 günstigsten Anbieter für Baufinanzierungen mit 1o Jahren Zinsbindung und und daneben unsere billigsten Anbieter für 5 Jahre Zinsbindung finden. Dabei haben wir zunächst Anbieter berücksichtigt, die Baukredite (Baufinanzierungen) in ganz Deutschland anbieten. 

Auch in dieser Woche haben sich die durchschnittlichen Zinssätze der Top-Anbieter im Vergleich zur Vorwoche fast nicht verändert: Unter den Top 10 der für uns günstigsten Anbieter finden wir heute wieder 5 Versicherungen und nur noch 5 Banken. Noch Ende 2011 waren hier fast ausschließlich Banken vertreten. Der Grund für die günstigen Angebote der Versicherungen ist wohl, dass die Versicherungen heute nach neuen Formen zur Geldanlage suchen. Nachdem mittlerweile sogar Staatsanleihen teilweise schon nicht mehr als sicher gelten, scheinen sich die Versicherungen mit Baufinanzierung ein weiteres Standbein zur Anlage ihrer Kundengelder zu suchen. 

Hypothekenzinsen Entwicklung

Hypothekenzinsen-Entwicklung – Das nachfolgende Grafik-Chart zum Verlauf der Hypothekenzinsen-Entwicklung zeigt nun zunächst einen Vergleich der aktuellen Entwicklung der durchschnittlich von den deutschen Banken vereinbarten Zinssätze für Baukredite in Deutschland (Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt). Nach der Statistik der Deutschen Bundesbank waren in den vergangenen Monaten sowohl die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) als auch die zwischen Banken und Bauherren vereinbarten Hypothekenzinsen auf einem niedrigen Zins-Niveau; die Konditionen für Baufinanzierungen lagen im Durchschnitt zwischen 3,25% und 3,75%. Diese Übersicht halten wir auch deshalb für interessant, weil sie die  Zins-Entwicklung der tatsächlich vereinbarten Konditionen zeigt, die von den beworbenen Konditionen abweichen können.

Hypothekenzinsen aktuell

Hypothekenzinsen aktuell – Nach unserem Hypothekenzinsen-Vergleich für bundesweite Anbieter bieten Ihnen auch heute die Evangelische Kreditgenossenschaft, die BB-Bank und 1822 direct die günstigsten Banken-Angebote, die wir ermittelt haben, und zwar jeweils mit Hypothekenzinsen aktuell zwischen 2,67% bis 2,74% als Baufinanzierung, wobei sich die Übersicht in der Tabelle auf ein Kreditvolumen von 100.000,- Euro,  eine Laufzeit von 10 Jahren sowie eine anfängliche Tilgung von 1% bezieht (Stand: 02.05.12). Auch die Hypovereinsbank als Großbank liegt mit 2,79% deutlich unterhalb von 3% mit ihren Zins-Konditionen.

Etwas teurer als die Direktbanken und die Hypovereinsbank sind die meisten Versicherungen: Einen Baufinanzierungs-Zinssatz zwischen 2,90 % und 3,00% bieten Ihnen auch diese Woche die LVM Versicherungen, die Versicherungskammer Bayern, die HUK Coburg und der Volkswohl-Bund. Insgesamt sind die Konditionen diese Woche (KW 18/2012) im Wesentlichen gleich geblieben. Die Deutsche Bank ist in unserem Vergleich mit einem Zinssatz von weiterhin 2,95% vertreten.

1 Evangelische Kreditgenossenschaft
2,67 %
2 BB-Bank
2,69 %
3 1822 direkt
2,74 %
4 Hypovereinsbank
2,79 %
5 Deutsche Bank
2,95 %
6 LVM Versicherung
2,90 %
7 Volkswohlbund
2,95 %
8 SKG-Bank
2,95%
9 Versicherungskammer Bayern
3,00 %
10 HUK Coburg
3,00 %

Hypothekenzinsen Deutsche Bank: Die Deutsche Bank die Zinsen gegenüber der vergangenen Woche gleich belassen und bietet auch heute (Stand 02.05.2012) ein Angebot für die Baufinanzierung mit 2,95% an.

Unten sehen Sie noch den Vergleich mit den Darlehenszinsen der ersten Woche im März 2012. Man erkennt, dass die Zinsen aktuell wieder leicht gefallen sind, wenn auch nur in Größenordnung von etwa einem Zentel Prozent.

1 Evangelische Kreditgenossenschaft
2,75 %
2 1822 direkt
2,83 %
3 BB-Bank
2,89 %
4 Santander Direkt Bank
2,91 %
5 DEVK Versicherungen
2,93 %
6 LVM Versicherungen
2,95 %
7 Hypovereinsbank
2,98 %
8 Augsburger Aktienbank
3,00 %
9 Continentale
3,00 %
10 Kirchliche Zusatzversorgungskasse
3,00 %

Interessant erscheint auch ein Vergleich der Entwicklung beim derzeitigen Zinssatz von Kreditangeboten mit 5-jähriger Zinsbindung (Stand: 5. Februar 2012, Finanzierungssume: 100.000,- Euro). Hier liegen die 3 günstigsten Anbieter (effektiver Jahreszins) sogar deutlich unter 2,5% (Santander Direkt Bank, 1822 direkt, Hypovereinsbank). Man spart hier also beim Zinssatz in etwa ein halbes Prozent gegenüber einer längerfristigen Finanzierung ein, allerdings mit einer gewissen Unsicherheit, auf welchen Zinssatz die Zinsen nach 5 Jahren angepasst werden.

1 Santander Direkt Bank
2,11 %
3 1822 direkt
2,12 %
4 Hypovereinsbank
2,36 %
2 LVM Versicherungen
2,58 %
5 DEVK Versicherungen
2,62 %

In jedem Fall sollte man sich jeweils ein konkretes Angebot der betreffenden Bank zur Baufinanzierung einholen, weil oft die tatsächlich anfallenden Hypothekenzinsen höher sind als in der Anzeige ausgewiesen. Der tatsächliche Zinssatz hängt teilweise auch vom konkreten Typ der Immobilie ab, ob es sich also beispielsweise um eine Eigentumswohnung, ein Einfamilienhaus oder um Gewerbe-Immobilien handelt.

Im Angebot sollte man auch prüfen, ob die restlichen Bedingungen akzeptabel  sind oder ob beispielsweise hohe Zusatzkosten anfallen, die nicht sofort ersichtlich waren. Interessant kann auch die Möglichkeit von Sondertilgungen sein, mit denen man den Kredit deutlich schneller abzahlen kann. Auch sollte man prüfen, ob man bei den derzeit günstigen Zinsen nicht eine höhere Tilgungsrate vereinbart. Zudem kann derzeit die Vereinbarung eines Forward-Darlehens Sinn machen, bei dem man sich den Zinssatz für die (nähere) Zukunft sichern kann.

Auch bei der Hausbank sollte man nachfragen, möglicherweise bietet diese interessante Zinskonditionen für Sie. In Einzelfällen konnten wir bei regionalen Anbietern sogar noch günstigere Konditionen feststellen, beispielsweise von der PSD-Bank Niederbayern-Oberpfalz mit 2,59%.

Hypothekenzinsen Sparkasse – Besonders günstig sind diese Woche die Hypothekenzinsen der Sparkasse Werra-Meissner mit 2,41% Zinssatz für eine Baufinanzierung mit 10 Jahren Laufzeit. Hier hat jedoch jede Sparkasse ihr eigenes Zinsniveau, es kann sich daher durchaus lohnen, auch bei der Sparkasse nachzufragen.

Hypothekenzinsen Volksbank – Günstig erscheint bei den regionalen Anbietern derzeit auch die Volksbank-Raiffeisenbank München Land und die Berliner Volksbank mit rund 2,70% bzw. 2,62% Zinssatz. Auch bei der Volksbank-Raiffeisenbank gibt es jedoch regionale Unterschiede. Allerdings sollte ein Hinweis auf ein die Zinssätze eines Partnerinstitut bei einer Kreditverhandlung wohl nicht schaden.

Zwar sind die Unterschiede bei den Zinsen teilweise recht gering, über einen Zeitraum von 10 Jahren kommt dadurch aber doch ein recht ansehnlicher Betrag heraus, der bezahlt werden muss oder eben nicht.

Einen weiteren aktuellen Hypothekenzinsen-Vergleich für die Entwicklung der Zinssätze in Deutschland bis heute finden Sie hier.

Weitere Einzelheiten zu den Hypothekenzinsen im Februar 2012 und im März 2012 erhalten Sie bei uns laufend – klicken Sie wieder bei uns rein!

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Energie Plus Haus 2012

Energie Plus Haus 2012 – Mit einem Energie Plus Haus sparen Sie bei den Heizkosten und verdienen noch dazu Geld. Allerdings liegen die Baukosten eines solchen Gebäudes um bis zu 30 Prozent höher als bei einem normalen Hausbau. Diese Bauart wird auch als EnergiePlusHaus oder als Plusenergiehaus bezeichnet.

Mit moderner Technik lässt sich nicht nur der Verbrauch an Heizenergie bei Häusern erheblich senken. Architekten und Ingenieure sind inzwischen sogar in der Lage, Einfamilienhäuser oder Eigenheime zu schaffen, die mit Hilfe von Solartechnik noch mehr Strom erzeugen, als sie Wärmeleistung über Strom verbrauchen.

Energie Plus Häuser gelten als die Wohnform der Zukunft. Diese Bauform wird vielfach als fundamentale ökologische Notwendigkeit betrachtet, die sich aber auch ökonomisch rechnet. Diese Häuser erzeugen mehr Energie, als sie benötigen. Damit wird kein zusätzliches Kohlendioxid (CO2) mehr erzeugt. Das bei Verbrennung von fossilen Kraftstoffe anfallende Treibhausgas trägt zur globalen Erwärmung bei und wird mit als Ursache der Klimakatastrophe angesehen. Mit dem Plusenergiehaus könnten Menschen nun jedoch erstmals CO2-neutral wohnen.

Seit Jahrzehnten arbeiten Architekten, Ingenieure und auch Techniker daran, den Heizenergieverbrauch bei Häusern zu senken. Das Plusenergiehaus ist die bislang höchste Evolutionsstufe in der Energiespararchitektur.

Niedrigenergiehäuser – Nullenergiehäuser – Passivhäuser -Plusenergiehäuser

Niedrigenergiehäuser – Zunächst sorgten eine immer stärkere Dämmung der Gebäude in Verbindung mit immer dichteren Fenster und Türen dafür, dass möglichst wenig Wärme aus den Gebäuden entweicht, was auch durch die schärferen Anforderungen der Wärmeschutzverordnung bedingt war.

Passivhäuser - Die Entwicklung führte dann zum Passivhaus, das so stark gedämmt ist, dass es allein durch die Körperwärme seiner Bewohner und andere Abwärme beheizt werden kann. Lediglich für die Warmwasseraufbereitung muss Öl, Gas oder Holz verbrannt werden.

Nullenergiehäuser – Um auch diesen Energieverbrauch noch zu kompensieren, wurden in Passivhäuser Photovoltaikanlagen eingebaut, die Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln und auch in die Versorgernetze einspeisen können. Damit war das Nullenergiehaus geschaffen: Diese Gebäude verbrauchen genauso so viel Energie, wie sie mit Hilfe des Sonnenlichts erzeugen, sind also in gewisser Hinsicht energieneutral.

Energie Plus Häuser- Beim Energie Plus Haus gehen Architekten und Ingenieure noch einen Schritt weiter. Die Gebäude erzeugen mit Hilfe der Photovoltaik aus dem Sonnenlicht mehr Strom, als sie verbrauchen. Das Haus wird damit zum Kraftwerk. Einsetzen lässt sich diese Technik selbst in Regionen, die nicht von vielen Sonnenstunden verwöhnt sind. Das zeigen zum Beispiel fünf Sonnenhäuser in Jesteburg.

Künftig sollen Energie Plus Häuser dabei auch als Tankstellen für Elektroautos dienen. Die Bewohner sollen die Batterien ihrer Elektro-Fahrzeuge dabei direkt aufladen können.

Energie Plus Häuser in Deutschland

Energie Plus Häuser in Deutschland – Bisher gibt es nur wenige Plusenergiehäuser in Deutschland. Dass soll sich jedoch in den kommenden Jahren ändern.

Energie Plus Häuser Freiburg – Eine erste Modellsiedlung gibt es im sonnenverwöhnten Freiburg im Breisgau und auch im hohen Norden. Der Architekt Rolf Disch und sein Planungsbüro SolarArchitektur entwarfen die Solarsiedlung in Freiburg und zeigten, dass das Konzept möglich ist: 59 Reihenhäuser samt einer „Sonnenschiff“ getauften Gewerbeimmobilie sind in Plusenergie-Bauweise bereits entstanden.

Energie Plus Haus Berlin – Das erste Pilotprojekt in der Bundeshauptstadt Berlin startet nun im März 2012. Dann zieht eine Familie mit zwei Kindern für 15 Monate in das vom Bundesbauministerium geförderte Plusenergiehaus in der Fasanenstraße, um das Konzept zu testen. Das Plusenergiehaus-Modellprojekt in der Fasanenstraße in Berlin wird seinen Bewohnern auf Zeit zudem als Tankstelle für ein Elektroauto dienen.

Eine weitere Siedlung aus Plusenergiehäusern soll in Grenach-Wyhlen im Landkreis Lörrach entstehen.

Preise

Energie Plus Haus Kosten (Preise)- Für ein Plusenergiehaus müssen Bauherren zwar tiefer in die Tasche greifen als für ein gewöhnliches Einfamilienhaus. Der Preisaufschlag fällt allerdings nicht so hoch aus, wie viele Interessenten vermuten. Die Kosten für Photovoltaikanlagen sind in den vergangenen Jahren massiv gefallen, da sich auch die herkömmliche Bautechnik immer mehr angleicht. „Ein Plusenergiehaus kostet im Schnitt nur noch 25 bis 30 Prozent mehr als ein herkömmlicher Neubau“, sagt Jochen Winkler vom Bauunternehmen Heinz von Heiden, das die Plusenergiehäuser in Jesteburg errichtet hat.

Dem höheren Preis steht mittelfristig aber nicht nur die Energieersparnis gegenüber. Die Gewinne aus dem Verkauf des Stroms tragen ebenfalls dazu bei, die höheren Baukosten zu kompensieren.

Beispiele

Energie Plus Haus Beispiele – Am Rande der Lüneburger Heide, die für kühle Stürme und auch viele Regentage bekannt ist, hat Karl-Ulrich Kuhlo fünf Plusenergiehäuser errichtet, die zu einer monatlichen „Flatrent“ von 12,25 Euro pro Quadratmeter vermietet sind. In diesem Preis sind die Stromkosten für Heizung, Warmwasser und den sonstigen Energiebedarf enthalten. Die Mieter müssten sich keine Sorgen um drohende Ölpreissteigerungen oder Stromverteuerungen mehr machen, sagt Kuhlo. Die gesamte benötigte Elektrizität werde über Photovoltaikanlagen auf den Dächern und an den Südfassaden der Häuser erzeugt, der dabei anfallende Überschuss wird verkauft.

Zwar erscheint der Mietpreis von 12,25 Euro pro Quadratmeter in Jesteburg erst mal recht hoch. Im Vergleich zu einem gleichgroßen Altbau aus den 70er-Jahren mit einer Kaltmiete von 7,50 Euro ergebe sich über zehn Jahre hinweg aber trotzdem eine Ersparnis von insgesamt 20.000 Euro, wenn der Ölpreis um zehn Prozent pro Jahr steigen sollte, rechnet Kuhlo vor.

Solarförderung

Solarförderung – Die Solarförderung ermöglicht Angebote wie das in Freising durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es verpflichtet die Versorger, jede aus Photovoltaikanlagen in das Netz eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Strom mit 24,43 Cent zu vergüten. Selbst wenn die Energie im Haus selbst verbraucht wird, gibt es Geld von den Stromkonzernen, da die Selbstverbrauchsvergütung aktuell (März 2012) 8,05 Cent pro kWh beträgt. Bei Solaranlagen, die nach dem 1. Juli 2012 ans Netz gehen, soll die Einspeisevergütung auf 20,77 Cent pro kWh sinken, die Selbstverbrauchsvergütung auf 4,39 Cent pro kWh.

Förderung

Energie Plus Haus Förderung – Die staatliche KfW bietet für Plusenergiehäuser derzeit die höchste Förderung an. Die KfW gewährt hier einen verbilligten Kredit über 50.000 Euro mit zehnjähriger Zinsbindungsfrist zu einem Effektivzinssatz ab 2,07 Prozent pro Wohneinheit. Zudem gibt es noch einen Tilgungszuschuss von zehn Prozent. Eine ebenso hohe Förderung gewährt die KfW auch für Passivhäuser, wenn diese dem Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 erreichen. Ein KfW-Effizienzhaus 40 verbraucht nur 40 Prozent der Energie eines herkömmlichen Neubaus. Diese Häuser sind in der Herstellung zwar billiger als Plusenergiehäuser, doch die Nutzer müssen nach wie vor Strom für die Warmwasseraufbereitung hinzukaufen.

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Photovoltaik Kürzung 2012

Photovoltaik Kürzung April 2012 – Hier finden Sie eine Übersicht zu aktuellen Infomationen zur geplanten Kürzung der Photovoltaik-Förderung.

Vorweg: Die geplante Photovoltaik-Vergütung ab April 2012 finden Sie unter photovoltaik-einspeisevergütung-2012.

Die geplante Kürzung der Solarförderung muss am 11. Mai 2012 durch den Bundesrat. Kippt Bayern, ist die Regelung gescheitert. Hier formiert sich gerade Widerstand.
Es gibt Großdemonstration vor dem Kanzleramt, Schelten von Umweltschützern und Hilferufe aus der Solarbranche. Die Koalition kann das Thema jedoch noch nicht abhaken, weil der Solarkürzung noch der Bundesrat zustimmen muss. Die Mehrheit der Kürzungsbefürworter wird jedoch immer dünner.

Nach den angekündigten Werksschließungen und Pleiten in der Solarbranche drohen derzeit ostdeutsche Bundesländer, mit der Blockade der geplanten Kürzung im Bundesrat. Die Bundesregierung gehe bei der Restrukturierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes den falschen Weg, teilte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU, Sachsen-Anhalt) am Donnerstag im ZDF im Morgenmagazin mit. Sein Bundesland werde daher der Kürzung der Solarsubventionen im Bundesrat nicht zustimmen, falls es kein klares Angebot von der Bundesregierung gebe, wie die Branche in den neuen Bundesländern zu halten ist. In ähnlicher Weise äußerte sich auch Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU. Die Landespolitikern haben Angst vor Arbeitsplatzverlusten: Mitte April 2012 verkündete das US-Solarunternehmen First Solar, Deutschlands größte Solarfabrik in Frankfurt/Oder zu schließen. Bei der Arbeitsagentur rechnet man mit bis zu 2000 Arbeitslosen in der Region.

Die Kürzung ist allerdings im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig. Es mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit kann die Länderkammer daher das Gesetz kippen. Nach Recherchen des Europressedienstes scheint das voraussichtliche Abstimmungsverhalten im Bundesrat wie folgt auszusehen: 41 Stimmen sind gegen die Kürzung, 28 Stimmen sind hingegen dafür. Um die Solarkürzung zu kippen, sind als Zweidrittelmehrheit mindestens 46 Stimmen nötig. Für diese Mehrheit müsste nur noch Bayern seine Meinung ändern und auf die Seite der Kürzungsgegner wechseln.

Bayerns Ministerpräsident Seehofer von der CSU hat sich mehrfach negativ zur Förderungskürzung geäußert. In Bayern formiert sich derweil die Bürgerinitiative „Pro Sonne – Bayern für mehr unabhängige Energie“. Die Bürgerinitiative will nach Informationen von FOCUS Online ab Montag (23. April 2012) versuchen, ein Volksbegehren zu erwirken mit dem Ziel, die von der Koalition bereits beschlossenen Kürzungen zu verhindern. Nach einem Aufruf der Initiative habe die chaotische Energiepolitik der Minister Rösler und Röttgen bereits zu einem Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen in einem der wichtigsten Zukunftsmärkte geführt. Die Kürzungen gefährdeten daher den Bestand und auch die Zukunft der Solarbranche.

Simon Boris Estermann von der Sprecher der Initiative und Vorsitzender des Fachverbandes Energie und Gebäudetechnik Bayern-Thüringen fordert deshalb die bayrischen Politiker bei ihren Gesprächen im Bundesrat auf, die Haltung Bayerns zu ändern, um Solarunternehmen und auch Installateuren in Bayern noch eine Überlebenschance zu geben.

Der angestrebte Volksentscheid in Bayern solle die Landesregierung zwingen, eine Initiative im Bundesrat zur Verbesserung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes einzubringen und zudem alle politischen und juristischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um dann zur bisherigen Förderung der Solarbranche zurückzukehren. Weiterhin solle ein bayerisches Photovoltaik-Ausbaugesetz zur Festlegung von Mindestausbauzielen geschaffen werden.

Als prominente Unterstützer sind der Journalist und Pazifist Franz Alt ebenso an Bord wie auch der Nichtraucher-Anführer Sebastian Frankenberger. Frankenberger machte bundesweit auf sich aufmerksam, als er im Jahr 2009 in Bayern ein Volksbegehren für besseren Nichtraucherschutz auf den Weg brachte, und auch einen erfolgreichen Volksentscheid erwirkte. Heute hat Bayern gegen den Willen der CSU eines der strengsten Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland.

Ein erfolgreicher Volksentscheid würde Ministerpräsident Seehofer zwingen, für Ziele der Solarbefürworter einzutreten. Dem könnte er vorbeugen, indem er seine Haltung im Bundesrat ändert. Damit wäre jedoch die Solarkürzung in ihrer aktuellen Form gescheitert.

Quelle: Focus

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Photovoltaik Feuerwehr Brand

Photovoltaik Feuerwehr Feuer-Brand – Unsere Übersicht stellt die aktuelle Situation zum Vorgehen der Feuerwehr beim Brand von Photovoltaik-Anlagen auf Häusern (Solardächer) dar. 

Da immer mehr Häuser haben Fotovoltaik-Anlagen auf dem Dach ihres Hauses montiert haben, muss entsprechend die Feuerwehr auch immer häufiger zu Bränden ausdrücken, bei denen die darauf montierten Solarzellen in Flammen stehen. Erst am Osterwochenende im April 2012 brannte in Hiltrup in Deutschland eine mit einer Photovoltaik-Anlage versehene Scheune ab.

Das Feuer ereignete sich in der Nacht, so dass die Solarzellen keinen Strom produzierten. Der Einsatzleiter (Manfred Spitthoff) der Berufsfeuerwehr in Münster erklärte jedoch, dass die Feuerwehr auch gegen brennende Anlage am Tage vorgehe und hier kein Unterschied bestehe. Manfred Spitthoff tritt damit Informationen im Internet entgegen, dass Feuerwehrleute aus Angst vor Stromschlägen die Photovoltaikanlagen kontrolliert abbrennen lassen würden. Entscheidend sei es, einen Abstand von mindestens zehn Metern zur Anlage einzuhalten, weil dann die Gefahr eines Stromschlages praktisch ausgeschlossen sei. Es gehöre zu den Aufgaben eines Einsatzleiters, am Brandort zu überprüfen, ob Einsatzkräfte durch Strom (Elektrizität) oder ausströmendes Gas einer Gefährdung ausgesetzt sein könnten. Für die Brandbekämpfung bei Fotovoltaikanlagen gebe es inzwischen bei der Feuerwehr auch eine eigene Richtlinie.

Brennen Gebäude mit Fotovoltaik-Dächern signifikant häufiger als andere Gebäude? - Auf diese Frage hat Ute Laumann (Provinzial-Versicherung) eine klare Antwort parat: Nein. Die Provinzial-Versicherung versichere in Westfalen 120 000 landwirtschaftliche Gebäude. Jedes zehnte Gebäude davon habe ein Solardach. Eine entscheidende Einschränkung machte die Sprecherin der Versicherung jedoch: Gebäude mit Fotovoltaikanlagen seien bei mangelhafter Installation einem höheren Brandrisiko ausgesetzt. Deshalb riet sie dazu, Montage und Wartung nur durch Fachfirmen durchführen zu lassen.

Das Problem bei den Anlagen liegt vor allem darin, dass Photovoltaik-Anlagen auf Dächern keinen Aus-Schalter aufweisen. Helligkeit reicht jeweils aus, um die Strom-Produktion zu in Gang zu stzen. Die Wehren im Land sind jedoch darauf vorbereitet, dass das Löschwasser den Strom nicht auf sie zurückleitet.

Die beliebten Energiequellen bergen bei Bränden für die Feuerwehren aber besondere Gefahren. Solange Licht auf das Solar-Paneel fällt, wird Strom erzeugt. Helligkeit, eine Straßenlaterne oder sogar die Einsatzscheinwerfer der Feuerwehr reichen aus, um die Produktion von Strom in Gang zu setzen. Trifft der Löschstrahl auf die Photovoltaik-Anlage, besteht die Gefahr, dass das Löschwasser den Strom leitet und die Einsatzkräfte dadurch eine tödliche Spannung bis zu 1500 Volt trifft.

Damit das nicht passiert, muss die Feuerwehr je nach Stärke der Spannung und der Art des eingesetzten Löschstrahls einen Mindestabstand zwischen einem und fünf Metern einhalten, teilte Landesbrandinspektor Bernd Becker in Saarbrücken mit. Die saarländischen Einsatzkräfte seien aber für solche Fälle geschult. Dies sei mittlerweile ein Teil der Grundausbildung.  Gerüchten, dass die PV-Anlagen weder mit Wasser noch mit Löschschaum zu löschen seien, sondern kontrolliert abgebrannt gelassen werden müssten, erteilt er daher eine klare Absage.

Die einzelnen Module erzeugten Gleichstrom, der gebündelt in einem Kabel zum Generatorenanschlusskasten geleitet werde. Seit 2006 bestehe in Deutschland die Pflicht, hier und im Wechselrichter, der Gleichspannung in Wechselspannung umwandelt, einen Lasttrennschalter einzubauen. Die einzelnen Solarmodule stünden jedoch auch dann noch unter Spannung.

Der Landesbrandinspektor befürwortet die rasche Einführung eines Solarmodul-Abschaltsystems, bei der die PV-Anlage im Brandfall manuell und vollautomatisch abschaltet.  Dass ein solcher Schalter kein Standard ist, liege einerseits an der noch nicht ausgereiften Technik und anderseits auch am Preis, heißt es von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Nürnberg. Noch gebe es gemäß dem DGS-Projektingenieur Björn Hemmann kein zertifiziertes Abschaltsystem, das marktreif ist und für die Laufzeit einer PV-Anlage von mindestens 20 Jahren Bestand habe.

Eine weitere Voraussetzung sei, dass jederzeit von außen mittels Testschalter geprüft werden könne, ob die Schutzeinrichtung auch funktioniere. Auch hier werde nämlich noch an der technischen Umsetzung gearbeitet. Eine solche Vereinbarung müsste jeweils im Service- und Wartungsvertrag festgeschrieben werden. Es gebe allerdings auch Alternativen zum Abschaltsystem, meinte der Bundesverband Solarwirtschaft in Berlin.

In den allermeisten Fällen böten sich laut dem Verbandssprecher David Wedepohl bauliche Maßnahmen an, zum Beispiel die feuersichere Verlegung unter Putz, durch einen Installationsschacht oder außerhalb des Gebäudes. Es gebe mehr als eine Million Photovoltaik-Anlagen in Deutschland. Es sei kein Fall bekannt, in dem ein Feuerwehrmann durch eine Solarstromanlage verletzt wurde.

Wichtig für Solaranlagen-Besitzer sei es, geeignete Hinweisschilder im Haus zu haben und über die Technik informiert zu sein, damit sie im Ernstfall den Einsatzkräften schnell die Leitungsführung der PV-Anlage erklären könnten, befindet der Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes, Werner Ehl: Bei einem Brand könnten Temperaturen von über 1000 Grad entstehen, so dass die Aluminium-Rahmen der PV-Anlage schmelzen und die Module vom Dach herunterrutschen. Das sei dann für die Feuerwehr die gleiche Gefahr wie bei herunterfallenden Dachziegeln.

Quellen: Saarbrücker Zeitung, Westfälische Nachrichten

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Rauchmelderpflicht

Rauchmelderpflicht – Hier finden Sie eine Übersicht zur Rauchmelderpflicht in NRW, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und in den anderen Bundesländern in Deutschland. Die Gesetze zur Rauchmelderpflicht für Privathaushalte sind in den Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer jeweils unterschiedlich festgelegt. Der folgende Vergleich zeigt die Unterschiede zwischen den Bundesländern.

Rauchmelderpflicht Rheinland-Pfalz (2003) - Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten, Umbauten als auch in Bestandsbauten
- für Schlaf- und Kinderzimmer
- für Flure, die als Rettungsweg dienen
- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis Juli 2012

Rauchmelderpflicht Saarland (2004) - Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten und Umbauten
- für Schlafzimmer und für Kinderzimmer
- für Flure, die als Rettungsweg dienen

Rauchmelderpflicht Schleswig-Holstein (2005) - Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten, Umbauten als auch in Bestandsbauten
- für Schlafzimmer und Kinderzimmer
- für Flure, die als Rettungsweg dienen
- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31.Dezember 2010 (Änderung vom 12.12.08)

Rauchmelderpflicht Hessen (2005, Änderung 2011) - Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten, Umbauten als auch in Bestandsbauten
- für Schlafzimmer und Kinderzimmer
- für Flure, die als Rettungsweg dienen
- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31.Dezember 2014

Rauchmelderpflicht Hamburg (2006) – Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten, Umbauten als auch in Bestandsbauten
- für Schlafräume, Kinderzimmer
- für Flure, die als Rettungsweg dienen
- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis zum 31. Dezember 2010

Rauchmelderpflicht Mecklenburg-Vorpommern (2006) - Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten, Umbauten als auch in Bestandsbauten
- für Schlafräume, Kinderzimmer
- für Flure, die als Rettungsweg dienen
- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis zum 31. Dezember 2009

Rauchmelderpflicht Thüringen (2008) - Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten und Umbauten
- für Schlafräume, Kinderzimmer
- für Flure, die als Rettungsweg dienen

Rauchmelderpflicht Sachsen-Anhalt (2009) – Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten, Umbauten als auch in Bestandsbauten
- für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure
- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2015

Rauchmelderpflicht Bremen (2010) – Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten, Umbauten und Bestandsbauten
- für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure
- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2015

Rauchmelderpflicht Niedersachsen (ab 1.11.2012) - Hier gelten folgende Regelungen:
- in Neubauten, Umbauten und Bestandsbauten
- für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure
- Nachrüstpflicht für bereits errichtete oder genehmigte Wohnungen bis 31. Dezember 2015

Rauchmelderpflicht Bayern – Hier ist eine Regelung angekündigt, die demnächst umgesetzt wird.

Keine Gewähr.

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Bauordnung PDF Landesbauordnung

Bauordnung PDF Landesbauordnung 2012 – Hier finden Sie Volltext-Fassungen der Bauordnung von Bayern und NRW als PDF-Download kostenlos und aktuell für Mai 2012.

Bauordnung Bayern PDF – Bayerische Bauordnung – Die aktuell gültige (Mai 2012) PDF-Fassung für das Bundesland Bayern (Deutschland) finden Sie hier kostenlos als PDF-Download.

Bauordnung NRW PDF – Landesbauordnung NRW (Nordrhein-Westfalen) – Die aktuell gültige (Mai 2012) PDF-Fassung für das Bundesland NRW (Nordrhein-Westfalen, Deutschland) finden Sie hier kostenlos als PDF-Download.

Übersicht Baurecht

Der Begriff Baurecht ist in Deutschland ein Sammelbegriff. Man unterscheidet zwischen den folgenden Rechtsgebieten:

Privates Baurecht regelt sich nach dem BGB (z.B. Grundeigentum und Nachbarrecht, Werkvertragsrecht).

Öffentliches Baurecht unterteilt sich in Bauplanungsrecht nach dem Raumplanungsgesetz und dem Baugesetz sowie in das Bauordnungsrecht gemäß den Landesbauordnungen in Anlehnung an die Muster-Bauordnung, bzw. an die Muster- Industriebaurichtlinie. 

Die Bauordnung ist dabei Hauptbestandteil des Bauordnungsrechts. Sie regelt die Anforderungen, die bei Bauvorhaben zu beachten sind. Dagegen werden die Bedingungen, auf welchen Grundstücken überhaupt und in welchem Art und Ausmaß gebaut werden darf, durch das Bauplanungsrecht bestimmt.

Die Anforderungen der Bauordnung beziehen sich zum einen auf das Grundstück, zum anderen auf seine Bebauung, die Erschließung, die Art der baulichen Nutzung, Abstandsflächen, Gemeinschaftsanlagen, Spielflächen und Stellflächen, Nachbarschutz,  gesundes Wohnen (Belichtung, Raumhöhen, Schallschutz, Kälteschutz und Wärmeschutz),  Feuerwiderstandsklassen von Bauteilen, Rauchmelder, Rauchmelderpflicht, Eignung von Bauprodukten, Standsicherheit,  Fluchtwege und Rettungswege sowie auf die Sicherheit von Baustelle und Bauwerk.

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